Archiv für März, 2009

Mein aktueller Lieblings-Shake

Mango-Vanille …
mhhhhhh … da könnt ihr euch auf was freuen!

Tiefgefrohrene Mangos verleihen diesem Shake eine besonders “fluffige” Konsistenz und die Vanille gibt dem ganzen den letzten Kick.

Ihr habt ‘nen anderen Lieblings-Shake?

Dann schickt ihn mir doch einfach per Kommentar, denn die Karte ist noch nicht ganz fertig!

;-)

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Was bis jetzt geschah …

… die Ereignisse überschlagen sich!

Irgendwie hatte ich mir vorgestellt, Euch Stück für Stück die Geschichte von Shakes `n` Shirts erzählen zu können. Aber was soll ich sagen … die Ereignisse überschlagen sich, alles läuft aktuell wie am Schnürchen und ich möcht’ Euch ja wirklich „auf dem laufenden“ halten. Also das ganze „möglichst“ im Zeitraffer …

Wann hatte ich mich eigentlich dazu entschlossen die Firma zu verlassen? Irgendwann kommt einem der Gedanke, dann spricht man ihn das erste Mal aus und dann fängt die Idee an, sich selbständig zu machen. Ein Blick auf mein Leben im letzten Jahr warf die Frage auf, ob es wirklich genug war, dass ich mir alles in meiner Freizeit, jeden noch so verrückten Shoppinganfall und jeden Urlaub leisten konnte? War ich nicht die letzten Monate gerade im Urlaub oft krank geworden, weil ich meinem Körper dann endlich mal erlaubte, einen Gang runter zu schalten und er mich daraufhin immer wieder komplett außer Gefecht gesetzt hatte? War es nicht einfach Zeit für den „Aufbruch zu neuen Ufern, wenn nicht jetzt wann dann, ich mach mal was verrücktes“ … War es nicht einfach DIE Zeit für mein Shakes `n` Shirts?

Am 17. Dezember 2008 bin ich also in die „Perso“ und hab meine Kündigung auf den Tisch gelegt. Zack, da war’s raus und echt und real und „plötzlich“ hatten die letzten 2 ½ Monate angefangen.

Jetzt ging die Spannung richtig los. Es war schon lustig, den Leuten mitzuteilen, dass ich ohne ‘nen neuen Job zu haben, bei der Firma gekündigt hatte. Von Respekt bis zur Frage ob ich den Verstand verloren hätte … es war fast alles dabei. Meiner Familie hab ich das ganze dann beim Weihnachtsbrunch erzählt. Lustiger Zeitpunkt á la „Oh Du fröhliche“ aber auch immer wieder schön, wenn man feststellt, dass man sich genau in diesen Situationen auf Freunde und Familie verlassen kann.

Dann meine erste Formalität … der Gang zum Arbeitsamt. Den meisten wird „ich und mein Herr Müller“ schon etwas sagen. ;-) Mittlerweile bin ich sogar fest davon überzeugt, dass es in der ganzen Agentur für Arbeit keinen Herrn Müller gibt und dieser Name als Deckname auf sämtliche Vordrucke geschrieben wird, damit die Sachbearbeiter nich’ von den ganzen Arbeitslosen, die zu viel Zeit haben, genervt werden. ;-) Doch mein „Herr Müller“ war toll. Sah er auf den ersten Blick zwar schon sehr nach einem Beamten aus, kam aber kein einziges Wort zu „und Sie haben wirklich selbst gekündigt?“ und irgendwelche überflüssigen Bewerbertrainings oder Word und Excelkurse über seine Lippen. Stattdessen kam er sofort auf meinen Plan der Selbständigkeit zu sprechen, erläuterte mir die Formalitäten und „spendierte“ mir zu meiner großen Freude gleich noch eine Trainingsmaßnahme zur Existenzgründung. Sämtliche Anträge für einen Gründerzuschuss bekam ich ebenfalls gleich mit und ich war meinem Plan schon wieder ein Stückchen näher.

Und seit dem hab ich einen absoluten „Run“ … Innerhalb kürzester Zeit war ich wieder die alte, fröhlich, ausgeglichen, am Wochenende entspannt, unter der Woche leistungsstark, voller Ideen und Tatendrang. Ich war zurück und stärker denn je!

Und dann kam er … der Abschied! 108 Kollegen hatten für meinen Ausstand zugesagt, viele hatten liebe Mails geschrieben, hatten angerufen, hatten sich bei den verschiedensten Gelegenheiten bereits von mir verabschiedet und mir Glück und Erfolg gewünscht. Viele meiner Kollegen überraschten mich auf den letzten Tagen mit ihrer großen Anteilnahme und ihren guten Wünschen. Es war wirklich toll!
19.02.09 - 16:00 Uhr - los ging`s … alle waren Sie da … meine Rede? Ich hab keine Ahnung, was ich gesagt habe, aber ich weiß, dass es Dank Frank jede Menge Prosecco und Bier gab, Dank Thomas und Manfred alles pünktlich aufgebaut war, Dank Ralf und Frau K. der Prosecco rechtzeitig in den Gläsern war und ich Dank meiner Mädels eine tolle Überraschung nach der anderen bekommen hab und eines der schönsten Fotoalben, das ich je gesehen hab. … 20.02.09 dann mein wirklich letzter Tag … und dann war ich weg. ;-)

23.02.09 … statt Resturlaub gings zum Exitenzgründerseminar. Von Rechtsanwalt bis Nagelstudio, alles war dabei und zum Glück auch ein paar Seelenverwandte, die sich mit ihrer Idee auf ungewohntes und unerforschtes Terrain begaben. Wir schlossen unsere kleinen Bündnisse, tauschten Ideen aus, gaben uns gegenseitig Ratschläge und arbeiteten unsere Business Pläne und Gründerpräsentationen aus. Doch meine eigentliche Spannung fand nachmittags und abends statt … da wurde „gegooglet“ was das Zeug hält, Suchaufträge bei Immonet und Immoscout eingegeben, Immobilien verglichen, Makler angefragt und nebenbei schon mal nach Möbeln und dem perfekten Mixer gesucht. Die Seite der Handelskammer und des Behördenfinders waren schwuppdiwupp in meinen Favoriten und die Klicks auf Seiten von Meinungsportalen zu den angesagtesten Trends und Produkten stiegen extrem an.

Und alles lief bestens …
- die Beratung in der Handelskammer -> ‘ne glatte Eins
- Super Unterstützung von meinen „Kreativen“
- nette Besichtigungstermine
- eine tolle Steuerberaterempfehlung
- zufällig bei der Erstbelehrung beim Gesundheitsamt „reingestolpert“ und gleich erledigt
- sofortige Beratung beim Bau- und Verbraucherschutzamt
- Gewerbeanmeldung in 15 Minuten

… und mittlerweile war auch er schon da … mein Laden! Auf den ersten Blick unscheinbar und vielleicht ‘nen Tick zu orange ;-) … auf den zweiten Blick eine kleine Perle mit echtem Potential mein Shakes `n` Shirts zu werden. Und dann die Nachbarn … sowas nettes. Besonders Herr Ali, den man sofort ins Herz schließen muss und der mich bereits beim ersten Besichtigungstermin als neue Nachbarin willkommen hieß. Hierher kam ich über ein bis zwei Umwege - aber ich glaube es ist die richtige Lage und der richtige Zeitpunkt.

Das alte Ladengeschäft

Das alte Ladengeschäft ... echt orange.

Und von der Ikea Beraterin bis zu meiner Maklerin, alle waren von der Idee von Shakes `n` Shirts angetan.

Und obwohl alles so gut lief war das ganze natürlich auch anstrengend. Und daher haben Mario und ich uns jetzt erst mal für ‘ne Woche nach Dänemark verkrümelt. ;-)

Beim nächsten mal … voraussichtlich: „Renovierung die erste“ …

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Wie alles begann …

November 2006 - 3 Monate vorher wusste ich nicht mal wohin mit meinem restlichen Urlaub und nun saß ich im Flieger Richtung Sydney. Mein Bruder flog da oben gerade irgendwo „neben“ mir her und nach dem Zwischenstopp in Singapur sollten wir uns, recht zeitgleich ankommend, in Sydney am Flughafen treffen. 19 spannende und ereignisreiche Tage mit Tauchen, Bridgeclimbing und jeder Menge Koalas auf einem fremden Kontinent lagen vor uns.

Doch was macht man alleine auf solchen Langstreckenflügen?

Wie schon so einige Urlaube zuvor hab ich da eine ganz eigene Beschäftigung, statt DVD gucken und Reiseführer lesen:

Ich plane …

  • meine Zukunft
  • Jobveränderungen
  • neue Dinge, die ich schon immer mal machen wollte
  • Reisen in Länder, die ich schon immer mal sehen wollte
  • oft auch mein Wunschgewicht und eine neue Frisur
  • Dinge, die in meinem Leben fehlen
  • und manchmal plane ich auch, mich Dingen zu entledigen, die in meinem Leben überflüssigerweise rumdümpeln

In diesem speziellen Fall entstand hier als erstes die Gästeliste für meinen 30. Geburtstag. Wow waren das viele liebe Leute, die ich da gerne sehen wollte. Ich konnte ja nicht ahnen, dass diese „lieben“ Leute mich 5 Monate später in einem aufblasbaren Hummelkostüm durch die komplette Hamburger City jagen würden … aber das ist eine andere Geschichte. ;-) Nur soviel dazu, es war der schönste Geburtstag, den ich je hatte.

So, das erste Vorhaben war also erledigt - die Liste stand.

Was nun, hmm … 30 schon … was hatte ich doch alles bis 30 vorgehabt. Nach meinem ersten „Lebensplan“ wäre ich schon seit fast 2 Jahren Mutter … ja eine junge coole Mutter, das war die Idee … ok, das hatte schon mal nicht geklappt - keine Mutter, aber dafür extrem cool ;-) … man muss sich die Dinge nur ein bisschen schön reden.

Ein weiterer unvollendeter Plan … mein eigenes Café. Wie lange dieser Gedanke schon in meinem Kopf rumschwirrte ist sehr schwer zu sagen. Vielleicht seit damals, als ich als recht kleiner Mensch beim Weihnachtsbaumverkauf eines Geschäftsfreundes meines Vaters Glühwein ausgeschenkt hatte und sogar der Chef höchst persönlich seinen eigenen Glühwein bei mir bezahlen musste. Früh entdeckter Geschäftssinn ist ja nie verkehrt. ;-)

Also warum die Idee nicht mal weiterspinnen … schließlich würde ich damit gleich

drei Plangrößen auf einmal erschlagen:

  • meine Zukunft
  • Jobveränderungen
  • neue Dinge, die ich schon immer mal machen wollte

Und ehe ich mich versah, hatte ich sowohl einen Namen, als auch eine Speisekarte, einen Raumplan und diverse T-Shirt Sprüche für mein SHAKES `N` SHIRTS! ;-)

Der Urlaub war grandios und die Idee zum Glück aufgeschrieben. Zurück in Deutschland landete ich schnell wieder im Alltagstrott und irgendwie wollte ja auch mein kleiner Australienkredit abgezahlt werden.

... hier mein kleines rotes notizbuch.

Im April 2007 wechselte ich in die Shopabteilung und zumindest zwei Pläne schienen vorerst abgehakt zu sein. Und doch fiel mir immer wieder mein kleines rotes Hamburg Notizbuch in die Hände und ich riß viele Seiten raus, aber Shakes `n` Shirts blieb!

Beim nächsten Mal: Was bis jetzt geschah …

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